Arielle (Die kleine Meerjungfrau)

 

 

Arielle ist eigentlich "die kleine Meerjungfrau" von Hans Christian Andersen

Es war einmal ein Meerkönig, der lebte mit seiner Mutter und seinen sechs Töchtern auf dem Grund der tiefen See. Als die Prinzessinnen 15. Jahre alt wurden, durften sie zum ersten Mal an die Meeresoberfläche.

Als die jüngste der Schwestern erstmals auftauchte, hörte sie Musik von einem Boot. Dort feierte ein junger Prinz seinen 16. Geburtstag. Während sie der Musik lauschte, kam ein Sturm auf. Das Boot kenterte und die kleine Meerjungfrau versuchte, den Prinzen zu retten. Sie wusste nämlich, dass Menschen unter Wasser nicht überleben können. Sie brachte den Prinzen an den Strand und wartete, bis er gefunden wurde.

Noch viele Tage nach dem Unfall ging ihr der hübsche Prinz nicht mehr aus dem Kopf. Die Großmutter der Meerjungfrau erzählte ihr, dass Menschen unsterbliche Seelen besitzen würden. Anders als Mitglieder des Meervolks. Diese würden zwar viel länger leben als die Menschen, doch nach ihrem Tod lösen sie sich in Schaum auf. Wenn sich jedoch ein Mensch in einen Meeresbewohner verliebt und ihn heiratet, dann, so die Großmutter, würde auch die Seele des Meeresbewohners unsterblich werden.

Weil die Meerjungfrau nur noch an den Prinzen denken konnte, machte sie sich auf den Weg zur Meerhexe. Die Hexe versprach ihr einen Trunk, der ihre Flossen zu menschlichen Beinen machen sollte. Dabei, so die Meerhexe, würde es aber eine Einschränkung geben: Bei jedem Schritt würde die Meerjungfrau Schmerzen haben. Außerdem würde sie sterben, wenn der Prinz eine andere Frau heiraten sollte. Beim ersten Sonnenstrahl am Morgen nach der Hochzeit, würde sie sich in Schaum auflösen.

Die kleine Meerjungfrau entschied sich trotzdem für den Trunk.  Als Bezahlung musste sie ihre Stimme lassen. Die Hexe schnitt ihr die Zunge ab.

Sofort machte die kleine Meerjungfrau sich auf den Weg zum Schloss des Prinzen. Sie trank den Trunk und ihre Flosse verwandelte sich in Beine. Als der Prinz sie fand, fragte er sie, wo sie herkomme. Weil die Meerjungfrau der Hexe ihre Stimme gegeben hatte, konnte sie nicht antworten. So nahm der Prinz sie mit auf sein Schloss und gab ihre kostbaren Gewänder. Doch obwohl der Prinz sie sehr gerne hatte, wollte er eine andere Frau heiraten.

Am Abend nach der Hochzeit bekam die kleine Meerjungfrau Besuch von ihren Schwestern. Sie waren an die Wasseroberfläche gekommen, um ihr zu helfen. Im Tausch gegen ihre Haare hatten sie ein Messer von der Meerhexe bekommen. Damit sollte die kleine Meerjungfrau dem Prinzen ins Herz stechen, damit sich ihre Beine wieder zurück in Flossen verwandeln würden. Sterben müsste die kleine Meerjungfrau dann nicht.

 

Die Meerjungfrau nahm das Messer und ging zum Bett des Prinzen. Sie brachte es jedoch nicht fertig, ihn zu töten und sprang zurück ins Meer. Anders als die Meerhexe vorausgesagt hatte, starb sie aber nicht. Sie löste sich in Schaum auf und verwandelte sich in einen Luftgeist. Die Meerjungfrau war unsterblich geworden, weil sie eine gute Tat begangen hatte.

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