Die Trauerfeier

Guten Tag, mein Name ist Kai-Uwe Richter und ich bin seit 2011 evangelischer Prädikant.

Mit mir erleben Sie eine freie oder auch christliche Trauerfeier, so wie Sie das wünschen, fast alles ist möglich auch bis zum Grabe.

 

Einen geliebten Menschen zu verlieren fällt nicht leicht. Schöne Stunden und Momente hat man mit ihm erlebt. Es gab sicher auch mal Streit oder Unstimmigkeiten aber man möchte diesen Menschen in guter Erinnerung behalten. Da ist es wichtig sich noch einmal bei einer Trauerfeier an Ihn zu erinnern. Vielleicht auch die Lustigen Seiten noch einmal zu hören. bei den Trauerreden die ich für die Verstorbenen halte kommt es mir sehr darauf an diese Punkte zu beachten. Ich versuche möglichst viel von diesem Menschen zu erfahren um dann an ihn/sie erinnern zu können. Vielleicht gibt es auch ein Schmunzeln bei der Trauerfeier. Wenn Sie keine Standard Trauerfeier haben möchten, sondern etwas ganz persönliches, würde ich mich sehr freuen wenn Sie auf mich zukommen würden. Gut ist es eine frühzeitigen Termin zum Gespräch zu vereinbaren. Sie können sich auch gerne den Vorduck im Download Bereich herunterladen.

Ihr Prädikant Kai-Uwe Richter.

Nützliche Infos zur Vorbereitung des Trauerfeier

Informationen über den Verstorbenen:

Im Zentrum des Gesprächs stehen Fragen zum Verstorbenen, seinem Glauben, seinem Lebensweg, seinen Eigenschaften, Stärken und vielleicht auch Schwächen. Ich stelle gezielt Fragen, um das Wesentliche im Leben des Verstorbenen herauszuarbeiten, zum Beispiel:

  • Was hat sein/ihr Leben geprägt? Kindheit, Beruf
  • Wie hat sein/ihr Leben geprägt und was hat er/sie Ihnen/der Familie/ Freunden bedeutet?
  • Was ist ihm/ihr im Leben gelungen? Was ist eventuell unvollendet geblieben?
  • Was war sein/ihr Lebensmotto?
  • Was ist das Wichtigste, was er/sie mitgegeben hat, was konnte man von ihm/ihr lernen?
  • Gibt es eine Episode oder Anekdote, welche den/die Verstorbenen charakterisiert? 

Informationen vom Ehepartner

  • Wie haben sich verstorbene/-er und Ehepartner kennen gelernt? wie war die Ehe, Gemeinsamkeiten?
  • wie war die Ehe/ Lebensgemeinschaft? Gemeinsamkeiten?
  • Gab es Gemeinsamkeiten / Unterschiede?
  • Gibt es Kinder/ Enkel/ Urenkel?

Grundsätzliche Überlegungen

Wer sollte beim Trauergespräch anwesend sein? Gibt es Wünsche des Verstorbenen zu seiner Abschiedsfeier? Vielleicht hatte er hierzu Bemerkungen gemacht, die als Anhaltspunkte dienen können. Besonders wichtig ist aber auch, was Sie und Ihre Familie sich wünschen, damit Trauerfeier und Beisetzung zu Ereignissen werden, an die Sie sich später gerne erinnern. Sie sollten spüren können, dass es eine bedeutungsvolle und tröstende Art der Verabschiedung war. Im Nachhinein wird es immer im Sinne des Verstorbenen sein, wenn den Angehörigen die Feier Trost und Hilfe gewesen ist.

Weniger ist mehr

Eine Trauerfeier kann nie an alle Facetten eines Menschen erinnern. Im ersten Schritt zunächst alles sammeln, was Ihr/ihm und Ihre/-r Familie für wichtig halten. Später kann man diese Sammlung auf einige wesentliche und zentrale Aspekte reduzieren.

Umgang mit schwierigen Themen

Eine gute Bestattungsrede würdigt den Verstorbenen, ohne ihn bloßzustellen. Nicht scheuen, auch von den schwierigen Seiten des Verstorbenen zu berichten, wenn diese sehr prägend waren. Die richtigen Worte finden, um auch dies auf versöhnliche Weise einzubeziehen.

 

Aktive Teilnahme

Angehörige oder Freunde können sich aktiv an der Trauerfeier beteiligen, zum Beispiel mit einer Ansprache, einem Gedicht oder einem Musikstück. Das aktive Mitwirken kann in der Trauerarbeit heilsam sein. Sie können den Mut fassen, aber sich und anderen nicht zu viel zumuten. Gegenstände bereitlegen, um sich ein Bild vom Verstorbenen zu machen und die eventuell auch bei der Trauerfeier genutzt werden können, zum Beispiel:

  • Fotos, die den Verstorbenen treffend beschreiben oder bei einem wichtigen Ereignis aufgenommen wurden,
  • Gegenstände, die dem Verstorbenen viel bedeutet haben oder etwas Wesentliches über ihn aussagen,
  • Todesanzeige,
  • Texte, Gedichte oder Lieder, die dem Verstorbenen wichtig waren, eventuell ein Bibelwort, Psalm, der Tauf- oder Konfirmationsspruch,
  • von den Trauernden formulierte Texte (zum Beispiel Abschiedsbrief, Trauergedicht). 

Möglicher Ablauf einer evangelischen Trauerfeier

  • Orgelvorspiel
  • Begrüßung
  • Psalm
  • Lied oder Musik
  • Gebet
  • Schriftlesung
  • Lied oder Musik
  • Traueransprache
  • Lied oder Musik
  • Gebet für Verstorbenen und alle, die trauern
  • Eventuell Einladungen und Hinweise zum Grabgang
  • Votum zum Auszug aus der Trauerhalle
  • Gang zum Grab
  • Psalm
  • Absenken des Sarges oder der Urne
  • Segensgruß mit dreimaligem Erdwurf
  • Vater unser und Segen

Möglicher Ablauf einer freien Trauerfeier

  • Eingangsmusik
  • Begrüßung Trauerredner, Ehrenbezeugung gegenüber Sarg/Urne/Bild des Verstorbenen Ausgewähltes Musikstück
  • Vorlesen eines Gedichtes, Gebetes, Zitates
  • Ausgewähltes Musikstück
  • Trauerrede (Würdigung des Verstorbenen und des Schmerzes der Hinterbliebenen)
  • Ausgewähltes Musikstück
  • Vorlesen eines Gedichtes, Gebetes, Zitates
  • Ritual des Gedenkens/Abschieds
  • Ende der Trauerfeier, Auszug aus der Friedhofskapelle/dem Saal in Stille oder mit Musik
  • Gang zum Grab
  • Verabschiedungsworte/-gebet Trauerredner
  • Absenken des Sarges oder der Urne
  • Abschiedsritual

Trauersprüche

Ø  Leben wir, so leben wir dem HERRN; sterben wir, so sterben wir dem HERRN. Darum, wir leben oder sterben, so sind wir des HERRN.

Ø  Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebendige HERR sei.

Ø  Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Ø  Alles hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; einpflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit. weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit.

Ø  Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Ø  Sieh, wie alles so still ist drüben in der Unendlichkeit, wie leise ziehen die Welten, wie still schimmern die Sonnen, der große Ewige ruhet wie eine Quelle mit seiner überfließenden unendlichen Liebe mitten unter ihnen und erquickt und beruhigt alles.

Ø  Alles was zerfällt, gehört der Erde. Doch alles, was uns lieb ist, gehört dem Himmel. Nimm Erden den Staub. Nimm Himmel unsere Verstorbenen

Ø  Haltet mich nicht auf, denn Gott hat Gnade zu meiner Reise gegeben.

Ø  Erinnerungen sind nur kleine Steine, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

 

Ø  Wer in den Herzen seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern.

Habt ihr noch Fragen? Dann schreibt mir doch gerne!

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